Chronik des Karnevalsvereins "DIE QUIERSCHDER WAMBE" e. V.

Der Karnevalsverein "Die Quierschder Wambe" e.V. wurde am 20. April 1996 im Nebenzimmer der Jahnturnhalle zu Quierschied gegründet.

Dieser Karnevalsverein "Die Quierschder Wambe" löst die seit 1956 bestehende Karnevalsvereinigung, deren Träger die Laienbühne Quierschied und die Kolpingfamilie Quierschied waren, ab. Er führt die nun vierzigjährige Tradition des fastnachtlichen Brauchtums der Karnevalsvereinigung eigenständig fort.

Die Gründung der Karnevalsvereinigung sowie deren langjährige Führung sind unzertrennlich mit dem Namen Alois Pitsch verbunden. Er war von 1956 bis 1993 Vorsitzender des Ausschusses der die Geschicke der Karnevalsvereinigung leitete. 1992 legte er auch das Amt des Sitzungspräsidenten nieder.

Für seine großen Verdienste um die Faasenacht in Quierschied wurde er zum Ehrenpräsidenten ernannt.

Als Vorsitzende des Ausschusses der Karnevalsvereinigung fungierten:

1992 / 93 Walter Senft sen.
1993 / 94 Leo Wagner
ab Herbst 1994 Erich Prinz

Im April 1994 verstarb, leider allzu früh, der Ehrenpräsident Alois Pitsch.

Seit einigen Jahren waren Bestrebungen im Gange die Karnevalsvereinigung, aus organisatorischen, finanziellen und haftungsrechtlichen Gründen, neu zu formieren. In der Karnevalsvereinigung wurde z.B. kein Mitgliedsbeitrag erhoben. Was mit ein Grund war, dass man finanziell meist auf wackligen Füßen stand.

Da auch von Seiten der Kolpingfamilie immer weniger Impulse ausgingen und sich immer weniger Leute an dem Projekt Faasenacht beteiligten, strebten einige Leute "der Wambe" eine Spartenlösung innerhalb der Laienbühne Quierschied an.

In den Jahren 1994 - 95 kam langsam Bewegung in diese Angelegenheit der Neugestaltung.

In der Vorstandssitzung der Laienbühne, am 17.05.1995, wurde urplötzlich - wie aus heiterem Himmel - der Vorschlag gemacht die Wambe in die Selbstständigkeit zu entlassen.

Der Ausschussvorsitzende der Karnevalsvereinigung, der kraft Amtes Mitglied des Vorstandes der Laienbühne war, nahm noch in dieser Sitzung diese große Herausforderung für die Wambe an.

Der Vorstand der Laienbühne entsprach ebenso diesem Vorschlag wie auch der Karnevalsausschluss der Quierschder Wambe!

So wurde am 14.06.1995 bei der Generalversammlung der Laienbühne im Nebenzimmer der Jahnturnhalle, unter Top 9 der Tagesordnung, die Auflösung der Karnevalsvereinigung behandelt.

Es wurde eine Auflösungspapier auf Basis einer früheren, aber nur mündlich bekannten, Auflösungsvereinbahrung erstellt.

Mit diesem Auflösungspapier waren alle drei Vertragspartner, Laienbühne, Kolpingfamilie und Karnevalsvereinigung einverstanden.

Am 04. Nov. 1995 wurde auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Laienbühne, mit kleinen Änderungen des Auflösungsvertrages, die Auflösung der Karnevalsvereinigung beschlossen.

Damit war der Grundstein zur Neugestaltung gelegt!

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